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Dritte Ausgabe des Tobler/Beglinger-Breviers zum institutionellen Abkommen Schweiz-EU

Tobler-Beglinger-Brevier
Prof. Dr. Christa Tobler und Jacques Beglinger, D.E.S.S., haben im verganenen Jahr ein Brevier zum institutionellen Rahmen der Beziehungen der Schweiz und der Europäischen Union veröffentlicht. Die online-Publikation liegt nun in einer dritten, aktualisierten Fassung vor und ist gratis als Download verfügbar.


Die Schweiz und die Europäische Union (EU) verhandeln seit dem Frühling 2014 über ein «institutionelles Rahmenabkommen» zu wichtigen Teilen des bilateralen Rechts. Man spricht auch von den «institutionellen Fragen», einem «institutionellen Abkommen», einem «Konsolidierungsabkommen» und neuerdings – seit Anfang 2018 – manchmal auch von einem «Marktzugangsabkommen». Die Terminologie ist uneinheitlich. Im März 2018 nahm der Bundesrat eine neue Standortbestimmung vor und präzisierte das schweizerische Verhandlungsmandat.

Das Thema erscheint regelmässig in den Medien und ist zum Teil umstritten. Dementsprechend unterschiedlich wird die Sachlage dargestellt – mit der Folge, dass unklar bleibt, worum es denn eigentlich genau geht. Das vorliegende Brevier versucht, wichtige, immer wiederkehrende Diskussionspunkte zu klären und so zum besseren Verständnis der komplexen Thematik beizutragen..

Christa Tobler ist Professorin für Europarecht an den Europainstituten der Universität Basel und der Universität Leiden. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem rechtlichen Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sowie mit Fragen der Rechtsgleichheit und der Diskriminierung.

Jacques Beglinger, D.E.S.S., ist Rechtsanwalt und führt eine Kanzlei in Zürich. Er befasst sich politisch und juristisch unter anderem mit dem Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union und ist Mitglied der Geschäftsleitung eines schweizerischen Wirtschaftsverbandes.

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