Über das Institut

Drei Fakultäten an einem Institut

Professoren der drei Fakultäten

Am Europainstitut lehren und forschen Professoren und Professorinnen von drei Fakultäten. Das Bild vom Dies Academicus 2023 zeigt die Farben der Fakultäten: Prof. Dr. Rolf Weders gelbe Schärpe steht für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Das Rot an Prof. Dr. Christa Toblers Gewand repräsentiert die Juristische Fakultät. Prof. Dr. Corey Ross trägt die blaue Schärpe der Philosophisch-Historischen Fakultät.


Scientific Advisory Board

Das Scientific Advisory Board des Europainstituts / Institute for European Global Studies setzt sich aus international renommierten Wissenschaftler:innen zusammen und begutachtet regelmäßig die akademischen Leistungen, die Forschungsentwicklung und das zukünftige Potenzial des Instituts. Das Board unterstützt das Institut so bei seinem Ziel, ein exzellentes akademisches Umfeld für innovative Forschung in einem interdisziplinären Rahmen zu schaffen.

Mitglieder des Scientific Advisory Board:


Institutsgeschichte

Das Europainstitut blickt bereits auf über 30 ereignisreiche Jahre zurück. In einem ausführlichen Beitrag zur Geschichte des Instituts veranschaulicht Prof. Dr. Georg Kreis die wichtigsten Ereignisse seit der Gründung im Jahr 1993 bis 2023 – von der Motivation für die Gründung über institutionelle Herausforderungen und Entwicklungen in Forschung und Lehre bis hin zu den aktuellen Aktivitäten.

Die vollständige Version finden Sie hier.


Über das Haus: Die Sandgrube

Im Herbst 2019 zog das Europainstitut Basel in das ehemalige Sommerhaus der Fabrikantenfamilie Leisler, in die sogenannte Sandgrube. Damit ist das Institut an einem Ort angekommen, der die European Global Studies in idealer Weise widerspiegelt: Bereits im 18. Jahrhundert gingen von der Sandgrube vielfältige wirtschaftliche und kulturelle Bezüge nach Europa und in die ganze Welt aus. Dazu gehören die aus Kanton stammenden Papiertapeten, mit denen das Chinazimmer im ersten Obergeschoss des Hauses ausgestattet wurde, die exotische Gartenanlage, die als Repräsentationsfläche der kosmopolitischen Weltläufigkeit genutzt wurde oder die weitreichenden Finanz- und Handelsbeziehungen ihrer Bewohner. Die Sandgrube ist heute ein materielles Artefakt für all jene Spuren, die der jahrhundertelange globale Austausch in einem lokalen Basler Umfeld hinterlassen hat.

Mehr zur Geschichte der Sandgrube finden Sie hier oder in der Open-Access-Publikation «Building Paradise. A Basel Manor House and its Residents in a Global Perspective».