Über das Europainstitut

Das Europainstitut Basel (EIB) ist ein dem Rektorat unterstelltes Forschungszentrum der Universität Basel. Als interdisziplinäres Institute for European Global Studies bündelt das EIB Forschung und Lehre in einem Bereich, den die Universität Basel als einen der strategischen Schwerpunkte für die kommenden Leistungsperioden festgelegt hat. Das Europainstitut führt die etablierte Tradition der Auseinandersetzung mit europäischen Integrationsprozessen in Lehre und Forschung weiter und bietet auf diese Thematik spezialisierte Studiengänge sowie Weiterbildungskurse und Serviceleistungen an.

Europaforschung im globalen Kontext

Als Forschungszentrum schöpft das EIB aus den an der Universität Basel etablierten reichhaltigen europäischen Forschungstraditionen. In vernetzten Forschungsfeldern, die in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Gesellschaft und Geschichte verankert sind, soll eine globale Europaforschung etabliert werden, welche multidisziplinär und methodisch vielfältig die Grenzen etablierter Disziplinen überschreitet und innovative Grundlagenforschung initiiert und fördert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Prozessen transkultureller Verflechtung Europas mit Afrika und Asien. Diese Ausrichtung erlaubt eine Erweiterung normativer und geopolitischer Überlegungen zur Analyse von dynamischen Beziehungsmustern, in denen die Verschränkung von unterschiedlichen Konzepten und gesellschaftlichen Praktiken untersucht werden.

Plattform der wissenschaftlichen Auseinandersetzung

Das EIB bietet für Forschende unterschiedlicher Qualifikationsstufen eine Plattform der wissenschaftlichen Auseinandersetzung über die Frage, wie eine adäquate Ausrichtung der Gesellschaftswissenschaften im globalen 21. Jahrhundert aussehen kann. Vier Professuren aus den Bereichen Recht, Ökonomie, Politikwissenschaft und Geschichte sichern Kontinuität und Nachhaltigkeit für die Umsetzung neuer Ergebnisse in Forschung und Lehre. Spezielle Aufmerksamkeit geniesst die Nachwuchsförderung. Das EIB bietet eine zeitgemässe Forschungsinfrastruktur und die Förderung von Projekten an, die den Initiativen des europäischen „open space for knowledge“ verbunden sind. Ein im Aufbau begriffenes Doktorandenprogramm verbindet fächerübergreifende Betreuung mit internationalen Partizipationsmöglichkeiten und unterstützt die Verbindung von Forschung und Lehre im Rahmen von „Collaborative Research“.