GastwissenschaftlerInnen

Fiona B. Adamson, Dr. (SOAS, University of London, Vereinigtes Königreich)

Anwesenheit: Oktober bis Dezember 2017

Fiona B. Adamson ist Dozentin (Assistenzprofessorin) für Internationale Beziehungen an der SOAS, University of London. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Migration, Transnationalismus, Diasporapolitik, Theorie der Internationalen Beziehungen und globaler Frieden und Sicherheit. Adamsons Arbeiten wurde unter anderem in folgenden Zeitschriften veröffentlicht: European Journal of International Relations, International Migration Review, Journal of Ethnic and Migration Studies, International Security, International Studies Review, Political Science Quarterly, Journal of Global Security Studies, Cambridge Review of International Affairs. Hinzu kommen zahlreiche Beiträge in Sammelbänden.

An der SOAS ist Adamson Mitorganisatorin der London Migration Research Group (LMRG) und leitet ein Forschungscluster zu den Themen Migration, Mobilität und Zugehörigkeit. Von 2010 bis 2013 war sie Leiterin des Departements für Politik und Internationale Studien an der SOAS. Heute ist sie Mitglied im Rat für Migration und Bürgerrecht sowie der Abteilung für Internationale Geschichte und Politik der American Political Science Association. Zudem ist sie Mitherausgeberin der American Political Science Review.

Fiona B. Adamson hat ihren MA, MPhil und PhD an der Columbia University erworben. Zuvor hatte sie ihren BA von der Stanford University erhalten. In ihrer Zeit am Europainstitut wird sie sich mit dem Projekt „Diasporic Europe: Migration, Transnational Assemblages and Disaggregated Sovereignty“ befassen.

Toshiki Mogami, Prof. Dr. (Waseda-Universität, Tokio, Japan)

Anwesenheit: September bis November 2017

Prof. Dr. Toshiki Mogami (Ph.D. in Rechtswissenschaften, Universität Tokio) ist Professor für Völkerrecht und Organisation an der Waseda-Universität. Vor Antritt seiner Professur dort war er mehr als drei Jahrzehnte lang Professor und Direktor des Instituts für Friedensforschung an der International Christian University. Zwischenzeitlich war er Gastwissenschaftler an der Columbia University, New York, einem privaten Friedensforschungsinstitut in Schweden und kürzlich am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.

Seine Forschung umfasst ein weites Themengebiet: Hauptsächlich das Recht und die Institutionen des Systems der Vereinten Nationen, internationales Sicherheitsrecht, Theorien des Völkerrechts und weitere. Unlängst hat er sein Interesse an der Geschichte des Völkerrechts und internationaler Kooperation vertieft. Er hat eine Vielzahl an Büchern auf Japanisch veröffentlicht, unter anderem „Internationale Kooperation“ (de facto vierte Ausgabe), „Humanitäre Intervention“ und „Das Zeitalter des Internationalen Konstitutionalismus“, sowie Artikel auf Englisch.

Julian Eckl, Dr. (Fachgebiet Politikwissenschaft, Universität Hamburg, Deutschland)

Anwesenheit: August bis Oktober 2017

Julian Eckl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter auf Postdoc-Ebene an der Universität Hamburg. Zu seinen Forschungsinteressen gehören: globale Gesundheitspolitik (global health governance), die Staatengesellschaft, Diplomatie, öffentlich-private Partnerschaften und multilaterale internationale Organisationen. Er hat im Hauptfach Politikwissenschaft studiert, greift aber auch auf Nachbargebiete wie Ethnologie, Geschichte sowie Wissenschafts- und Technikforschung zurück. Aus einer methodologischen Perspektive verbindet ein großer Teil seiner neueren Forschung teilnehmende Beobachtung mit der Analyse von historischem Material. Sein Hauptforschungsprojekt ist eine politische Ethnographie von Schauplätzen der globalen Gesundheitspolitik; das Projekt untersucht, wie die Teilnehmenden mit den praktischen Herausforderungen umzugehen versuchen, die sich aus dieser Art von politischer Arbeit ergeben.

Während seines Aufenthalts in Basel wird er empirisches Material auswerten, das im Rahmen dieses Projektes gesammelt wurde. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Mikro-Praktiken der Souveränität und auf der Rolle von „Europa“ in der globalen Gesundheitspolitik liegen.

Atsushi Shibasaki, Prof. Dr. (Komazawa University, Tokio, Japan)

Anwesenheit: April 2017 bis März 2018

Atsushi Shibasaki ist Professor an der Fakultät für Global Media Studies (GMS) der Komazawa Universität in Tokio. In seiner Forschung interessiert er sich besonders für die historische Entwicklung internationaler Kulturbeziehungen und Politik im modernen Japan, philosophische Auseinandersetzungen mit der Schaffung eines globalen und internationalen Bewusstseins im modernen Japan sowie die theoretische Analyse der historischen Entwicklung der Theorie internationaler Beziehungen. Unter seinen derzeitigen Forschungsgegenständen ist auch der politische und kulturelle Einfluss von Bob Dylan. Auf Japanisch hat Atsushi Shibasaki bislang drei Bücher veröffentlicht und einen Sammelband mitherausgegeben. Bis März 2018 arbeitet er als Gastprofessor am Europainstitut.

Cong Cao, Prof. Dr. (University of Nottingham Ningbo, China)

Anwesenheit: Juli und August 2017

Dr. Cong Cao (PhD in Soziologie, Columbia University) ist Professor an der School of Contemporary Chinese Studies der University of Nottingham Ningbo in China. Cong Cao wurde in China und den USA sowohl in den Natur- wie auch den Geisteswissenschaften ausgebildet und hat daraufhin an zahlreichen Universitäten gearbeitet, unter anderem der University of Oregon, der National University of Singapore, der State University of New York und der University of Nottingham. Zu seinen Forschungsinteressen zählen die Soziologie von Wissenschaft, Technologie und Innovation; China-Studien; techologisches Unternehmertum; die Migration von Talenten; qualitative und quantitative Forschungsmethoden; sowie Media Studies. Während seines Aufenthalts in Basel wird Cong Cao an einem Buchmanuskript über den Umgang mit genetischen Modifikationen in China (Genetically Modified China, Vertrag mit Columbia University Press) arbeiten und Möglichkeiten ausloten, gemeinsam mit Prof. Dr. Ralph Weber an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und globaler Wissensproduktion zu arbeiten. Sein Aufenthalt am Institut wird vom Schweizerischen Nationalfonds (International Short Visits) in Kooperation mit Eurelations gefördert.

Andrea Rehling, Dr. (IEG, Mainz, Deutschland)

Anwesenheiten: August bis Oktober 2016,
April bis Juni 2017

Andrea Rehling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IEG und leitet das Forschungsprojekt “Wissen der Welt - Erbe der Menschheit: Die Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO“, das aus Mitteln des Leibniz-Wettbewerbs finanziert wird. 2009 wurde sie an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit einer Arbeit zum deutschen Korporatismus zwischen 1880 und 1980 promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin in Tübingen, an der Universität Mannheim und Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg des Exzellenzclusters “Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz. Am Europainstitut arbeitet sie an ihrer Forschung und ihrem Buch zum Thema “Das Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO: Kosmopolitisierung des kollektiven Gedächtnisses“. Das Projekt befasst sich mit der Geschichte des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO insgesamt und bietet eine kritische Analyse der Kosmopolitisierung des kollektiven Gedächtnisses sowie der “postnationalen Erinnerungskultur“. Es ist ein Beitrag zur erweiterten Internationalen Geschichte und Globalgeschichte.

Alfredo dos Santos Soares, PhD (Universidade NOVA de Lisboa, Portugal)

Anwesenheit: April bis Juni 2017

Alfredo dos Santos Soares arbeitet als PostDoc am CEDIS (Center for Research and Development on Law and Society) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universidade NOVA de Lisboa. In seiner Forschung befasst er sich mit den rechtlichen und soziopolitischen Aspekten von Migration, insbesondere mit der “Verantwortung“, Menschen zu beschützen, die durch bewaffnete Konflikte gewaltsam entwurzelt werden, sowie mit dem Einfluss des Klimawandels und mit grossangelegten Entwicklungsprojekten. In seiner Zeit am Europainstitut konzentriert sich Alfredo dos Santos Soares auf die Frage der Global Governance von Zwangsmigration und ihrer möglichen Implikationen für die EU.

Dimitry Kochenov, Prof. Dr. (Universität Groningen, Niederlande)

Anwesenheit: März bis Mai 2017

Dimitry Kochenov ist Inhaber des Lehrstuhls für EU-Verfassungsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Groningen. Darüber hinaus arbeitet er als Gastprofessor am College of Europe in Natolin und leitet den Investment Migration Council, eine globale Vereinigung von Fachleuten im Bereich der investitionsbezogenen Migration. In seiner Forschung beschäftigt sich Dimitry Kochenov mit Vergleichendem und EU-Staatsbürgerschaftsrecht sowie mit den Prinzipien und der Umsetzung des EU-Rechts, insbesondere mit der „Rule of Law“, mit den rechtlichen Grundlagen der EU-Aussenbeziehungen und denjenigen der EU-Überseegebiete. Dimitry Kochenov berät Regierungen, internationale Institutionen und Organisationen. Am Europainstitut befasst er sich mit dem Projekt „Conceptualizing the Inter-Citizenship Paradigm of Belonging”. Weitere Informationen zu Dimitry Kochenov auf seiner Webseite www.kochenov.eu.

Stephanie Anderson, Prof. Dr. (University of Wyoming)

Anwesenheit: September bis November 2016

Stephanie Anderson ist ausserordentliche Professorin für Politikwissenschaften an der University of Wyoming. Sie hat an der Georgetown University und an der London School of Economics and Political Science studiert und ihren PhD an der Cambridge University erworben. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Die Europäische Union als internationaler Akteur, internationale Beziehungen und Sicherheitsstudien. Während ihres Aufenthalts am Europainstitut arbeitete sie an ihrem Projekt „When Narratives Collide: How news coverage and social media in EU crisis management missions affect the EU's identity at home and abroad“.

Anthony Boanada-Fuchs, Dr. (Universität Sao Paulo)

Anwesenheit: September bis November 2016

Anthony Boanada-Fuchs ist Post-Doc am Center for Metropolitan Studies der Universität Sao Paulo. Er hat am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf promoviert. In seiner Forschung kombiniert er technisches Verständnis mit institutionellen Ansätzen der Politikwissenschaften. Vor allem interessiert er sich für Städte- und Wohnungsbaupolitik, ihre Entstehung und ihre Wirkung auf Städte. Dabei fokussiert er sich auf Indien, Brasilien und Südafrika. Am Europainsitut arbeitete er am Projekt „A Hidden Legacy – How European Urban Planning Ideas Persist in Contemporary India“.

Claudia Bernardi, Dr. (Harvard University, USA)

Anwesenheit: März bis Mai 2016

Claudia Bernardi ist momentan Postdoctoral Fellow an der Harvard University. Sie hat an der Universität Rom III in euro-amerikanischen Studien promoviert und ist als Forschungsberaterin für das „Studio Roma. Programma transdisciplinare sulcontemporaneo“ am Istituto Svizzero in Rom tätig. Am Europainstitut arbeitete sie am Forschungsprojekt „Making regions of mobility. The European case in the global history of guest workers“.

Alison Carrol, Dr. (Brunel University, London, Großbritannien)

Anwesenheit: März bis Mai 2016

Alison Carrol lehrt europäische Geschichte an der Brunel University in London. Sie hat an den Universitäten Exeter und Rennes II (Haute Bretagne) studiert und 2008 ihren PhD an der Universität Exeter abgeschlossen. Sie war Junior Research Fellow für Geschichte am Murray Edwards College (University of Cambridge) und lehrte moderne europäische Geschichte an der Birkbeck, University of London. Am Europainstitut arbeitete sie an dem Projekt „Beyond Nations: an entangled history of European borderlands, 1918-1989“.

Francesca Zilio, Dr. (Universität Bern)

Anwesenheit: Dezember 2015 bis Januar 2016

Francesca Zilio promovierte im Fach Geschichte der internationalen Beziehungen an der Sapienza Università di Roma und an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Außenpolitik Italiens, der Schweiz und der BRD in der 2. Nachkriegszeit. Ihr Buch „Roma e Bonn fra Ostpolitik e CSCE 1969-1975” (Rom und Bonn zwischen Ostpolitik und KSZE 1969-1975) wurde mit dem Preis der italienischen Gesellschaft für internationale Geschichte für die beste Doktorarbeit 2011-2013 ausgezeichnet. Am Europainstitut forschte sie zur Imageförderung der Schweiz im Ausland und zur Geschichte der Auslandschweizer-Organisation.

Kerstin von Lingen, Dr. (Exzellenzcluster "Asia and Europe", Universität Heidelberg)

Anwesenheit: Dezember 2015 bis Januar 2016

Kerstin von Lingen ist Historikerin und forscht an der Universität Heidelberg am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext”. Seit 2013 leitet sie dort eine Nachwuchsgruppe zum Thema „Transcultural Justice: Legal Flows and the Emergence of International Justice within the East Asian War Crimes Trials, 1946-1954”, in der vier Doktorarbeiten entstehen, die die sowjetischen, chinesischen, holländischen und französischen Kriegsverbrecherprozesse in Asien zum Thema haben. Am Europainstitut forschte sie in ideengeschichtlicher Perspektive zu „Crimes against Humanity: Humanität und Kriegsgewalt, 1899-1945”.

Marijke de Pauw, M.A. (Vrije Universiteit Brussel, Belgien)

Anwesenheit: September bis November 2015

Marijke de Pauw hat 2010 ein Master-Studium in Jura an der Vrije Universiteit Brussel abgeschlossen und ist dort seit 2012 Doktorandin. Im Frühling 2015 war sie Visiting Research Scholar an der University of California, Berkeley. Sie interessiert sich besonders für Menschenrechte, Migration, und die Rechte älterer Menschen.

Charlotte Bruckermann, Dr. (Humboldt Universität, Berlin, Deutschland)

Anwesenheit: September bis November 2015

Charlotte Bruckermann erlangte einen Doktortitel in Anthropologie an der University of Oxford im Jahr 2013. Von 2012 bis 2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der London School of Economics. 2014 bis 2015 war sie Fellow bei re:work im IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihre Interessensfelder sind unter anderem: Chinesische Anthropologie, Rituale, Arbeit, Haushalt, Gender, Verwandtschaft, wirtschaftlicher Wandel und Postsozialismus.

Christiane Brosius, Prof. Dr. (Universität Heidelberg, Deutschland)

Anwesenheit: September bis November 2015

Christiane Brosius ist Professorin für Visuelle und Medienethnologie am Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext" der Universität Heidelberg. Sie ist dort ausserdem Sprecherin des Forschungsbereiches "Öffentlichkeit & Medien". Sie forscht vornehmlich zu diesen Themen: Medien und Visuelle Kultur in Südasien (vor allem Indien und Nepal), urbane Anthropologie, Diaspora und Rituale.

Edward Cavanagh, M.A. (Universität Ottawa, Kanada)

Anwesenheit: September bis November 2014

Edward William Cavanagh lehrt vergleichende Geschichte des Kolonialismus, Siedlerkolonialismus und Imperialismus an der Universität Ottawa, Kanada. Am Europainstitut Basel setzte er sein Forschungsprojekt zu “Empire’s Companies: Settler Colonialism and Property Law in World  History” fort. Er ist Autor des Weblogs Settler Colonial Studies und arbeitet gelegentlich als selbständiger Journalist.  

Michael Geary, PhD (Universität Maastricht, Niederlande)

Anwesenheit: Mai bis Juli 2014

Michael J. Geary ist Professor für Europäische Studien an der Universität Maastricht, Niederlande und beschäftigt sich unter anderem mit den Beziehungen zwischen Europa und den USA. Seinen Doktorgrad erhielt er am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, Italien. Am Europainstitut Basel forschte er zu Integration und Desintegration in der Europäischen Union ("Integration or Disintegration? Why the European Union needs a Post-enlargement Policy").

Lien Ling-ling, PhD (Academia Sinica, Taipei, Taiwan)

Anwesenheit: Juni bis August 2014

Lien Ling-ling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Moderne Geschichte an der Academia Sinica in Taipei, Taiwan. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Modernes China, Geschichte der Frauen, Betriebsgeschichte und urbane Geschichte. Am Europainstitut vertiefte sie ihr Projekt “Enemy Subjects: Civilian Internment Camps in Occupied Shanghai during the Pacific War”.

Donna Gabaccia, PhD (Universität Toronto, Kanada)

Anwesenheit: März bis Juni 2014

Donna R. Gabaccia ist Professorin für Geschichte an der Universität Toronto, Kanada. Zuvor war sie Direktorin des Forschungszentrums für Immigrationsgeschichte an der Universität Minnesota. Sie beschäftigt sich insbesondere mit Internationaler Migration, Amerikastudien, Genderfragen und Weltgeschichte. Am Europainstitut forschte sie zu “Imagining Nations of Immigrants” und erklärte den Stellenwert von Immigration innerhalb der amerikanischen Geschichte.

Rainer Buschmann, PhD (Universität Kalifornien, Channel Islands, USA)

Anwesenheit: April bis Juni 2014

Rainer F. Buschmann ist Professor für Geschichte an der staatlichen Universität Kalifornien, Channel Islands, USA. Dort war er Gründungsmitglied des Programms für Geschichte. Er forscht  vor allem zur europäischen Wahrnehmung des pazifischen Ozeans. 2013 begann er sein Forschungsprojekt über Portugal und den Pazifik ("Iberian Visions of the Pacific") am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Lissabon.

Jeremy Prestholdt, PhD (Universität Kalifornien, San Diego, USA)

Anwesenheit: März bis Juni 2014

Jeremy Prestholdt ist Professor für afrikanische und globale Geschichte an der Universität Kalifornien, San Diego, USA. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Verbraucherkultur und Politik in Afrika und dem Indischen Ozean. Am Europainstitut für Globale Studien untersuchte er in seinem Projekt “Politics of the Soil: Kenya, Decolonization, and Autochthony Discourse” die Verbindung von Identitäten und Orten. 

Nathan Marcus, PhD (Hebräische Universität Jerusalem, Israel)

Anwesenheit: Februar bis April 2014

Nathan Marcus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hebräischen Universität Jerusalem, Israel. Er beschäftigt sich vor allem mit Finanzgeschichte, Sportgeschichte und Nationalismus. Am Europainstitut forschte er zu “The Birth of the Schilling and Deutschmark: a Social and Financial History of Austrian and German Currency Reforms, 1945 – 1955”.

Allison Drew, PhD (Universität York, England)

Anwesenheit: Januar bis März 2014

Allison Drew ist Professorin für Politik an der Universität York, England. Sie forscht zu  afrikanischen Staaten sowie deren Dynamiken, sozialen Bewegungen und Entwicklungsschwierigkeiten im 20. Jahrhundert und heute. Ihren Doktograd erhielt sie an der Universität Kalifornien, Los Angeles, USA. In ihrem Forschungsprojekt “Communism, Violence and Democracy in Algeria and South Africa“ untersuchte sie die politischen Verläufen von Freiheitsbewegungen in Algerien und Südafrika.

Jessica Decou, PhD (Theologisches Seminar Pittsburgh, USA)

Anwesenheit: Januar bis März 2014

Jessica DeCou ist Gastdozentin für Systematische Theologie am Theologischen Seminar Pittsburgh, USA. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der Beziehung von Religion und Kultur in der Moderne. Ihr Forschungsprojekt “´A Fantastic Affair´: Karl Barth in America, 1962” liefert eine ausführliche Chronik seines Besuchs in Amerika im Jahr 1962 und eine Untersuchung der sich verändernden Landschaft von Glaube und Religion.

Roland Wenzlhuemer, PD Dr. (Universität Heidelberg, Deutschland)

Anwesenheit: April 2013 bis März 2014

Roland Wenzlhuemer ist Heisenberg Fellow am Historischen Seminar und Principal Investigator am Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext" an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Technologie, Kolonial- und Globalgeschichte.

Matthias Middell, Prof. Dr. (Universität Leipzig, Deutschland)

Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte an der Universität Leipzig, Deutschland. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Globalgeschichte, der Untersuchungen deutsch-französischer Kulturtransfers und der Historiografiegeschichte. Er ist Mitherausgeber der Zeitschriften Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung und Geschichte.Transnational.