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Christa Tobler war vom 5. bis 8. Februar 2026 als Richterin bei den diesjährigen Regionalfinals des «European Law Moot Court» in Bratislava tätig. In diesem studentischen Wettbewerb zum EU-Recht wird ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof simuliert, an dem in den vergangenen Jahren auch Studierende des Europainstituts teilgenommen haben.
Der «European Law Moot Court» ist ein jährlich stattfindender internationaler Wettbewerb zwischen Studierendenteams, die sich für EU-Recht interessieren. Nach der schriftlichen Phase qualifizieren sich ausgewählte Teams für die mündliche Phase, die in Form sogenannter Regionalfinals an verschiedenen Orten in Europa ausgetragen wird. In diesem Jahr fanden bereits zwei Regionalfinals in Lille und Bratislava statt, zwei weitere folgen in Bukarest und Budapest. Zur Schlussrunde am Europäischen Gerichtshof am 17. April 2026 in Luxemburg werden nur die jeweils besten Teams eingeladen.
Christa Tobler wirkte in diesem Jahr in Bratislava als Richterin mit und ist darüber hinaus schon seit vielen Jahren bei den Regionalfinals tätig. Bereits 1993 gewann sie den Wettbewerb selbst in der Rolle der Generalanwältin.
In den vergangenen Jahren nahmen auch Teams der Studierenden des Europainstitutes erfolgreich am «European Law Moot Court» teil. So etwa Im Jahr 2023, als ein dreiköpfiges interdisziplinäres Studierendenteam das Regionalfinale in Lille erreichte.
Christa Tobler ist Professorin für Europarecht an den Europainstituten der Universität Basel und der Universität Leiden. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem rechtlichen Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sowie mit Fragen der Rechtsgleichheit und der Diskriminierung.