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Anlässlich der Unterzeichnung des Pakets Schweiz–EU in Brüssel haben Christa Tobler und Jacques Beglinger ihr Brevier zum institutionellen Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union aktualisiert. Die Publikation erschien erstmals 2017 und wird seither fortlaufend überarbeitet. In der neuen Auflage werden die wesentlichen Elemente des Abkommenspakets zusammengefasst, mit besonderem Fokus auf institutionelle Fragen. Die Publikation erschien am 01. Februar 2026 und ist online frei zugänglich.
Das Brevier fasst zentrale Diskussionspunkte zum institutionellen Rahmen der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) aus rechtlicher Perspektive zusammen. Anlass für die aktuelle Überarbeitung ist die Unterzeichnung des Vertragspakets «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)», das die Schweiz und die EU am 2. März 2026 in Brüssel vereinbart haben.
Während frühere Ausgaben des Breviers vor allem die institutionellen Fragen ausführlich behandelten, berücksichtigt die neue Version zentrale Elemente des Pakets wie Stabilisierung, Weiterentwicklung, Dialogformate und Zusammenarbeit. Die Inhalte werden kurz dargestellt und durch Verlinkungen zu weiterführenden Informationen ergänzt. Aufgrund ihrer Bedeutung für die Fortführung des bilateralen Wegs bleiben die institutionellen Fragen ein zentraler Bestandteil des Breviers.
Christa Tobler ist Professorin für Europarecht an den Europainstituten der Universität Basel und der Universität Leiden. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem rechtlichen Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sowie mit Fragen der Rechtsgleichheit und der Diskriminierung.
Jacques Beglinger, D.E.S.S., ist Rechtsanwalt und führt eine Kanzlei in Zürich. Er befasst sich politisch und juristisch unter anderem mit dem Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union und ist Mitglied der Geschäftsleitung eines schweizerischen Wirtschaftsverbandes.