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Christa Tobler hat ein neues Buchkapitel zum Programmabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union veröffentlicht. Darin analysiert sie den rechtlichen Rahmen für die Schweizer Beteiligung an EU-Programmen wie Erasmus+ und Horizont Europa im Kontext der «Bilateralen III». Die Publikation erschien im Sammelband «Bilaterale Abkommen III Schweiz – EU. Erste Analysen», herausgegeben von Christine Kaddous und Andreas Kellerhals. Der Sammelband ist im Open Access verfügbar.
Die Schweiz nimmt im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) international eine Spitzenposition ein. Diese beruht wesentlich auf der Zusammenarbeit, Vernetzung und Koordination mit internationalen Partnern, insbesondere im europäischen Umfeld. Vor diesem Hintergrund untersucht Christa Tobler in ihrem neuen Buchkapitel das Programmabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union, das Teil des Pakets der «Bilateralen III» ist.
Das Abkommen schafft einen langfristigen und für beide Seiten verbindlichen Rahmen für die Beteiligung der Schweiz an EU-Programmen. Dazu gehören unter anderem Erasmus+ sowie Horizont Europa, das grösste Förderinstrument für kompetitive Forschungs- und Innovationsprojekte. Gleichzeitig bietet das Abkommen der Schweiz Flexibilität bei der Entscheidung, an welchen Programmen und Tätigkeiten sie sich beteiligen möchte.
Christa Tobler ist Professorin für Europarecht an den Europainstituten der Universität Basel und der Universität Leiden. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem rechtlichen Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sowie mit Fragen der Rechtsgleichheit und der Diskriminierung.