Eine Globalgeschichte der schweizerischen Diplomatie 1848-1975

SNF-Forschungsprojekt

Projektleitung: Prof. Dr. Madeleine Herren-Oesch
Projektmitarbeitende: Thomas Bürgisser, Dominik Matter, Julian Wettengel
Kooperationspartner: Diplomatische Dokumente der Schweiz

Dieses Projekt untersucht Schweizer Diplomatie aus einer globalen Perspektive mit einem Fokus auf den Zeitraum von 1848 bis 1975. Ziel des Projekts ist es, zum Verständnis der historischen Entwicklung in den internationalen Beziehungen - von der Diplomatie der Grossmächte im 19. Jahrhundert hin zu den heutigen komplexen Strukturen der Weltpolitik - beizutragen. Von einer Analyse des Begriffs der „Civil Diplomacy“ ausgehend verstehen die Forscher die Strukturierung der Schweizer Aussenpolitik als Paradigma für die Herausbildung einer modernen, vielfältigen Diplomatie.

Die angewandte Methodologie orientiert sich an der modernen Diplomatie-Forschung und geht über das Denken in institutionellen Rahmen hinaus. Die Forscher argumentieren, dass die Schweiz, mit ihrer demokratischen und öffentlichen Integration transnationaler Bewegungen in ihre Diplomatie Einblicke darin geben kann, wie ein kleiner Staat mit den Regeln der globalen Diplomatie umgehen kann.

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