Prof. Dr. Ralph Weber
Associate Professor für European Global Studies / Leitung MA und PhD European Global Studies
Europainstitut der Universität Basel
Riehenstrasse 154
CH-4058 Basel
Büro 01.004

Tel: +41 (0)61 207 48 51
Twitter: @RWeber_Basel

  • methodologische und begriffliche Aspekte sprach- und kulturübergreifender Forschung
  • komparative Philosophie
  • chinesische politische Philosophie
  • chinesische Politik (BRI, Chinas «Sharp Power», Schweizerisch-Chinesische Beziehungen)
  • Konfuzianismus

Wissenschaftliche Assistenz

Postdocs

Doktorierende

Gastwissenschaftler

  • Lerato Posholi, M.A. (Witwatersrand University, Stiftung Oumou Dilly)

Studentische Hilfsassistierende

  • Tabea Klaiber, B.A. (Studentische Hilfskraft, SNF)

Laufende Projekte

Abgeschlossene Projekte

Ralph Weber wurde 1974 in Johannesburg in Südafrika geboren und studierte Staatswissenschaften (Politikwissenschaft, Ökonomie und Recht) an der Universität St. Gallen sowie am Institut de Hautes Études Internationales et du Développement in Genf. Darauf folgten Studienaufenthalte an der Universität Hawai'i in Manoa und an der Universität Peking. In der Folge war Weber Assistent am Lehrstuhl für Politikwissenschaft (Prof. Roland Kley) an der Universität St. Gallen, wo er 2007 promovierte und bis 2018 Lehraufträge für Politische Ideengeschichte und für Politische Theorie wahrnahm. Von 2008 bis 2014 arbeitete er als Oberassistent im universitären Forschungsschwerpunkt “Asien and Europa” an der Universität Zürich. Im Dezember 2014 nahm Ralph Weber seine Arbeit als Assistenzprofessor für European Global Studies am Europainstitut der Universität Basel auf. Seine Habilitation in Philosophie (Venia Legendi für vergleichende Philosophie) schloss er 2016 erfolgreich an der Universität Zürich ab. An der Universität Basel ist er in den Fächern Politikwissenschaft, Philosophie und European Global Studies dazu berechtigt, Prüfungen abzunehmen und Promotionen zu betreuen. Seit Februar 2020 ist er Associate Professor.

Weitere Positionen

Seit 2017: Präsident der Europäischen Gesellschaft für Chinesische Philosophie (European Association for Chinese Philosophy)

Seit 2014: Co-Chair der Sektion für Politische Theorie der Schweizerischen Vereinigung für Politikwissenschaft

Seit 2012: Book Review Editor für Europa der Zeitschrift Philosophy East and West

Madeleine Herren, Cornelia Knab, Teresa Pullano, Christa Tobler and Ralph Weber, “A Discussion on ‘European Global Studies’”. In: Global Europe: Basel Papers on Europe in a Global Perspective, Nr. 116, 2018, 28pp.

Ralph Weber, and Silvana Tarlea, "The Politics of Studying Europe in China". Together with Silvana Tarlea. In: Europe Now, Issue 18, June 2018, online: https://www.europenowjournal.org/2018/06/04/the-politics-of-studying-europe-in-china/.

Raji C. Steineck and Ralph Weber (eds.), Concepts of Philosophy in Asia and the Islamic World. Vol. 1: China and Japan. Leiden: Brill, 2018, pp. 742.

Ralph Weber, and Martin Beckstein, "Methodenpluralismus in der Politischen Ideengeschichte." In: Zeitschrift für Politik, Vol. 65, No. 1, 2018, 550–566.

Ralph Weber, "一切乎虚构:欧洲全球学, 中国学和汉学 [All about Fiction: European Global Studies, Chinese Studies and Sinology]," trans. Yang Muhua 阳幕华 and Shi Hui 石绘. In: Shijie Hanxue 世界 [World Sinology] 17, 2019, 1-11.

Ralph Weber, and Madeleine Herren, "Die andere Mitte/Re- centering the Middle East." In: UNINOVA 133, 2019, 34-35, available online.

Betreuung von Masterarbeiten in den European Global Studies: Ich freue mich, Arbeiten von Studierenden zu betreuen, die Bezug haben zur politischen Theorie und Philosophie, zur komparativen Philosophie, zu Eurozentrismus und nicht-westlichem Denken, zu europäisch-globaler Wissensproduktion, und zu kontemporären chinesischen politischen Angelegenheiten.

Zurzeit bin ich hauptsächlich an Forschungsarbeiten interessiert, die sich in den folgenden Themengebieten bewegen:

  • Das Konzept der “European Global Studies” und der “Area Studies”;
  • Europastudien in globaler Perspektive (inkl. die Geschichte der Europastudien, Untersuchungen zu einzelnen Fällen und Ländern, die globale Wissenschaftsdiplomatie der EU, etc.);
  • Chinas “One-Road-One-Belt”-Initiative im Verhältnis zu Europa, Asien und Afrika;
  • Die Transformation des chinesischen politischen Regimes unter Xi Jinping;
  • Autoritarismus, Demokratie und der Begriff der Autorität;
  • Methodologische und konzeptuelle Fragen zum Projekt einer Globalgeschichte des Politischen Denkens.

    Sie werden gebeten, ebenfalls die Informationen zur laufenden Forschung im Bereich European Global Knowledge Production zu konsultieren.